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Der Apfel fällt weit vom Stamm – Teil 2
Die Geschichte der Familie Schwarz geht weiter. Über Onkel Max, Lisa und Leo – und das Bedürfnis nach Anerkennung.
Andreas Ablinger
Culture, People & Communication
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Hallo zurück im zweiten Teil meines Blogartikels „Der Apfel fällt weit vom Stamm“, ich freue mich, dass du weiter mit dabei bist! Über den erfolgreichen Max und Einblicke in die Familie Schwarz haben wir schon im letzten Beitrag erfahren.
Max, Bruder, Schwager und Onkel der Familie Schwarz wohnte gleich im Haus nebenan und war trotz seiner 48 Jahre immer auf Achse. Ob Mountainbiking, Paragleiten oder waghalsige Downhill-Fahrten — für Max gab es keine Grenzen, die er nicht ausdehnen konnte. Seine Firma war durch seine wagemutigen Entscheidungen sehr erfolgreich geworden.
Neben ihm saß Lisa, aufgeregt, mitfiebernd und jeder seiner Worte folgend. Ihr jugendlicher Enthusiasmus für das Abenteuer machte sie zur perfekten Zuhörerin für Onkel Max‘ wilde Erzählungen. Doch obwohl Lisa von Onkel Max‘ Abenteuerlust inspiriert war, spiegelte sich ihre eigene Vorliebe für Abenteuer in einer selektiven Art und Weise wider. Wo Max jede Gelegenheit ergriff, wählte Lisa ihren nächsten Schritt sorgfältig aus, geleitet von dem, was ihr Freude bereitete.
Max steht exemplarisch für jemanden, der seine Ziele mit unbändiger Energie und einem starken Willen verfolgt. Im Gegensatz zu Lisa ist Max stets bereit, sich auch unangenehmen Aufgaben zu stellen, wenn diese ihn seinen Zielen näherbringen. Er ist nicht nur risikofreudig, sondern auch außergewöhnlich leistungsbereit.
Diese Charakterzüge führten in der Familie gelegentlich zu Spannungen. Insbesondere Rudolf, Max‘ Bruder, geriet wiederholt mit ihm aneinander.
Während Max lebhaft weiter von seinen Abenteuern in Kolumbien schwärmte, schien Leo, der Sohn von Gabi und Rudolf, ein wenig abwesend zu sein. Oft fühlte er sich von seinen extrovertierten Geschwistern überschattet. Wenn es um seine Stärken und Talente ging, blühte er auf. Doch diese Leidenschaft war zugleich seine Verletzlichkeit. Wenn er kritisiert wurde, nahm er dies persönlich und empfand es als Angriff auf sein Selbst.
Leos Bedürfnis ist das Gefühl!
Ein typischer Abend bei Familie Schwarz: voller Lachen, Debatten und Dynamik, die entsteht, wenn eine Familie voller starker Persönlichkeiten zusammenkommt. Im nächsten Blog soll es um Unternehmenskultur gehen. Die beste Art, Komplexität von Unternehmenskultur zu erklären, ist der Vergleich mit der Kultur einer Familie.
Jede Familie hat ihre eigene Kultur, geprägt durch bestimmte Verhaltensweisen, Rituale und Kommunikationsformen. Genauso ist es in Unternehmen: Führungskräfte und Eigentümer gestalten die Kultur, doch jeder Einzelne trägt ebenfalls dazu bei.
Indem ich diese familiären Muster aufzeige, möchte ich verdeutlichen, dass die Unternehmenskultur nicht nur Aufgabe der Führungskräfte ist, sondern jeden von uns betrifft.
Wie ist das in Ihrer Organisation?
Wenn Sie diese Themen in Ihrem Team bewegen wollen — sprechen Sie uns an. Wir nehmen uns 30 Minuten für ein unverbindliches Erstgespräch.